In der  chinesischen Medizin geht man davon aus, dass alle Organe und Körperteile durch Energieleitbahnen, den Meridianen, verbunden sind, die von Lebensenergie, Qi, durchströmt werden. Körperliche oder psychische Erkrankungen sind demnach Ausdruck einer Störung im Fluss dieser Lebensenergie.

Lernen von der fernöstlichen Heilkunst

Lernen von der fernöstlichen Heilkunst

Lernen von der fernöstlichen Heilkunst

In der  chinesischen Medizin geht man davon aus, dass alle Organe und Körperteile durch Energieleitbahnen, den Meridianen, verbunden sind, die von Lebensenergie, Qi, durchströmt werden. Körperliche oder psychische Erkrankungen sind demnach Ausdruck einer Störung im Fluss dieser Lebensenergie.

Shiatsu

Shiatsu ist eine ursprünglich in Japan entwickelte Form der Körpertherapie, die aus der traditionellen chinesischen Massage hervorgegangen ist.  

An der Oberfläche sind die Meridiane und der Fluss des Qi so für unsere Hände spürbar und direkt erreichbar. Mit sanftem, tief wirkendem Druck, verbindet das Shiatsu unsere eigenen Körperenergien mit dazugehörenden induzierten Körperbewegungen wie Dehnungen und Rotationen und hilft auf diese Weise, bereits manifestierte Bewegungs - und Denkmuster, Glaubenssätze und Konditionierungen zu lockern oder sogar zu lösen. Shiatsu aktiviert, harmonisiert und fördert so den Fluss von Chi im Körper.

Dieses wirkt direkt auf das vegetative Nervensystem ein und baut Stress ab. So steigert es Wohlbefinden und psychische Ausgeglichenheit. Hormone, immunologische Prozesse und das Nervensystem werden genauso positiv beeinflusst wie auch der Muskel- und der Bewegungsapparat.

Akupunktur

Akupunktur hat in der Behandlung psychischer Erkrankungen, emotionaler Krisen und psychosomatischer Störungen inzwischen eine lange Tradition. Auch in der westlichen Medizin belegen wissenschaftliche Studien die Wirksamkeit von Akupunktur auf Körper und Gefühlsstörungen. Ziel der Akupunktur ist es, das gestörte Gleichgewicht im Körper wiederherzustellen und die Selbstheilungskräfte anzuregen. Sie wirkt schmerzstillend, beruhigend, den Blutfluss verbessernd, immunstimulierend und psychisch ausgleichend.
Durch Akupunktur kann auf Körperebene ein Zugang zu unterbewussten Emotionen gebahnt werden. Gefühle werden harmonisiert. Ausgehend von Auffälligkeiten wie Empfindlichkeitsstörungen und vegetativen Beschwerden, findet Akupunktur so bei Burn-out und Depression, Angsterkrankungen, Unruhezuständen, Schlafstörungen sowie bei der Raucherentwöhnung und unterstützend bei der Gewichtsabnahme Anwendung. Auch in der modernen Psychosomatik ist die Akupunktur, zusammen mit der Traditionellen chinesischen Medizin (TCM), inzwischen längst etabliert. So werden chronische Schmerzen, wie z.B. im Rahmen einer Fibromyalgie, Migräne, gynäkologische Dysbalancen sowie somatoforme Störungen erfolgreich gelindert.

 

Innere Balance und Schönheit - 

Facial Rejuvenation Acupuncture (FRA)

Schon vor tausenden von Jahren wussten die Chinesen, dass vollendete Schönheit nur dann entsteht, wenn Körper und Geist in Harmonie miteinander sind. Im Rahmen einer FRA wird daher zunächst der Energiefluss des gesamten Körpers harmonisiert und so die Selbstheilungskräfte und das innere seelische Gleichgewicht gefördert. Zusätzlich wird in dieser speziellen Behandlung die Durchblutung und Kollegenbildung der Haut angeregt sowie eine Entspannung der Gesichtsmuskulatur erreicht. Die Struktur des Bindegewebes verbessert sich, was zu einer Straffung der Haut führt und so Falten deutlich mindert. Die Haut glättet sich, die Gesichtszüge entspannen sich, die Haut wird fester und widerstandsfähiger. Es kehrt innere Ruhe und Entspannung sowie wieder mehr positives Körperempfinden und Vitalität ein, was eine nachhaltige Verbesserung des gesamten körperlichen und seelischen Wohlbefindens bewirkt.

Entspannung, Atmung, Meditation

Meditation und Atemübungen sind Bestandteil vieler alter Kulturen und haben auch einen festen Platz in der traditionellen indischen und chinesischen Heilkunst.

Wissenschaftliche Studien haben mittlerweile belegt, dass Entspannungs-, Atem oder Meditationsübungen der Stressreaktion entgegenwirken und so Krankheiten vorbeugen und auch lindern können. So gilt es als erwiesen, dass Meditation den Blutdruck sinken lässt, das Immunsystem und die Selbstheilungsprozesse des Körpers anregt und bei Herz-Kreislauf-Problemen sowie chronischen Schmerzen Linderung verschafft, Angsterkrankungen und Depression entgegenwirkt und bei der Raucherentwöhnung hilft. Und sogar die Entstehung von Krebs soll Meditation hemmen. Besonders aufsehenerregend erscheinen neueste Befunde, wonach langjährig Meditierende kognitiv nicht altern.

Tai Chi und Qi Gong – über Bewegung in die Ruhe finden

Tai Chi und Qi Gong sind von fernöstlichen Kampfkünsten abgeleitete Formen der Bewegungsmeditation, wobei Qi Gong meditativer und Tai Chi bewegungsorientierter ist. Beide Übungsformen finden ein breites Behandlungsspektrum in der chinesischen Medizin und beruhen auf der Harmonisierung und Regulation von Lebensenergie (Qi), welche durch die Meridiane (Leitbahnen) unseres Körpers fließen.

Durch Stress steigt der innere Druck, wir fühlen uns überfordert und haben Angst, krank zu werden oder zu scheitern. Qigong und Tai Chi erzeugen über langsame, fließende Bewegungen tiefe Ruhe: Das Gefühl von Beklemmung, Überforderung und Angst kann aufgelöst werden, so dass Körper und Psyche sich wieder erholen können. Qigong vertieft die Atmung, wodurch meditative Zustände erreicht werden können. Auch die tänzerisch-harmonischen Bewegungen des Tai Chi bewirken eine tiefe regenerierende Bauchatmung. Stress wird abgebaut und die Entspannung gefördert. Wir werden bewusster und achtsamer mit unserem Körper. Das Vertrauen kehrt zurück und unser Organismus kann Belastungen wieder mit Flexibilität und Widerstandfähigkeit begegnen und so Herausforderungen erfolgreich bewältigen.

Lichttherapie

In den Herbst und Wintermonaten fühlen nicht wenige Menschen gedrückte Stimmung, vermehrten Appetit v.a. auf Kohlenhydrate, Antriebsschwäche, Konzentrationsschwäche und Lustlosigkeit. Man spricht in solchen Fällen von einer saisonalen Depression oder auch Winterdepression. Der Grund: Die Tage sind kurz und es fehlt das natürliche Sonnenlicht, das uns Energie, Wohlbefinden und einen ausgeglichenen Schlaf- und Wachrhythmus vermittelt.

Unsere innere Uhr wird dem Sonnenauf- und - Untergang angepasst, denn entsprechend der Lichtstärke produzieren wir Melatonin, das unseren Schlafbedarf regelt. Wird es also dunkel, stellt das Melatonin sicher, dass wir müde werden. Im Winter kommt es folglich zu einer erhöhten Melatonin-Produktion und damit bei vulnerablen Menschen zu Antriebschwäche und Lustlosigkeit. Es fehlt das Serotonin, der Botenstoff, der den schnellen und effektiven Austausch von Informationen zwischen den Gehirnzellen ermöglicht, unsere Stimmung stabilisiert und den Antrieb fördert.

Die aktuelle Behandlungsleitlinie empfiehlt daher bei der saisonalen Depression die Lichttherapie, von der 60–90 % der betroffenen Menschen nach etwa zwei bis drei Wochen profitierten.

Dabei wird das Licht über die Netzhaut des Auges aufgenommen und in elektrische Impulse umgewandelt, die zu einer Gehirnstruktur gelangt – dem Nucleus suprachiasmaticus. Dieser leitet den Rhythmus von Licht bzw. Helligkeit zu bestimmten Teilen unseres Gehirns, die die Ausschüttung des Botenstoffs Serotonin fördern und die Melatonin-Spiegel wieder normalisieren. Ein Gleichgewicht stellt sich ein, so dass wir uns wieder ganz wie wir selbst fühlen und auch in den Winter- und Herbstmonaten uneingeschränkt aktiv an unserem Leben teilnehmen können.

Mind & Body Institut

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